{"id":81,"date":"2016-08-29T14:49:55","date_gmt":"2016-08-29T12:49:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/?page_id=81"},"modified":"2016-09-25T12:31:13","modified_gmt":"2016-09-25T10:31:13","slug":"schiferstift-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/pflegestaetten\/schiferstift-2\/","title":{"rendered":"Schiferstift"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pflegest\u00e4tte Schiferstift<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als B\u00fcrgerspital f\u00fcr Arme und Erkrankte war das Schifersche Erbstift besonders geeignet. Schon 1890 wurden im Zuge einer Bau\u00e4nderung ein Zimmer f\u00fcr W\u00e4rterinnen, ein Requisitenzimmer, eine abseits gelegene Infektionsabteilung sowie eine Totenkammer eingerichtet und ein \u201eThurnfield\u2019scher Desinfections-Apparat\u201c angeschafft. S\u00e4mtliche Auslagen wurden aus dem Verm\u00f6gen der Stiftung bestritten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im September 1914 richtete die Sanit\u00e4tsabteilung der Feuerwehr f\u00fcnf R\u00e4ume als Notspital mit Betten f\u00fcr Verwundete ein. Die Damen des Frauenhilfsvereines k\u00fcmmerten sich um die Ausstattung mit Leint\u00fcchern und Bettzeug. Diese Betten darf man sich aber nicht allzu komfortabel vorstellen, denn die Soldaten schliefen darin auf einem Strohsack dessen Stroh nur selten gewechselt wurde. Bei Krankheitsverdacht wie Typhus wurde das Stroh verbrannt und der Raum desinfiziert.<\/p>\n<div id=\"attachment_33\" style=\"width: 855px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33\" class=\"wp-image-33 size-full\" src=\"http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schiferstift.jpg\" alt=\"Schiferstift\" width=\"845\" height=\"444\" srcset=\"http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schiferstift.jpg 845w, http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schiferstift-300x158.jpg 300w, http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schiferstift-768x404.jpg 768w, http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schiferstift-260x137.jpg 260w, http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schiferstift-50x26.jpg 50w, http:\/\/www.eferding1900.at\/WP\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schiferstift-143x75.jpg 143w\" sizes=\"(max-width: 845px) 100vw, 845px\" \/><p id=\"caption-attachment-33\" class=\"wp-caption-text\">Soldaten im Schiferstift<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Aufnahme des Betriebes wurde diese Pflegest\u00e4tte von Frau Anna Schachinger geleitet. Als Pflegerinnen arbeiteten Karoline L\u00f6cker, Irma Sch\u00e4ffler, Fr\u00e4ulein Witzany, Fr\u00e4ulein Bernauer, Fr\u00e4ulein Flehschurz und Fr\u00e4ulein Beltrame mit. Die \u00e4rztliche Betreuung \u00fcbernahm Dr. Tr\u00f6ster.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Essen f\u00fcr die verwundeten Soldaten wurde in Kochkisten vom Gasthaus Hellmaier \u201eHiaslwirt\u201c angeliefert. Abgerechnet wurde jeweils am Monatsende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pflegest\u00e4tte Schiferstift Als B\u00fcrgerspital f\u00fcr Arme und Erkrankte war das Schifersche Erbstift besonders geeignet. Schon 1890 wurden im Zuge einer Bau\u00e4nderung ein Zimmer f\u00fcr W\u00e4rterinnen, ein Requisitenzimmer, eine abseits gelegene Infektionsabteilung sowie eine Totenkammer eingerichtet und ein \u201eThurnfield\u2019scher Desinfections-Apparat\u201c angeschafft. S\u00e4mtliche Auslagen wurden aus dem Verm\u00f6gen der Stiftung bestritten. Im September 1914 richtete die Sanit\u00e4tsabteilung der Feuerwehr f\u00fcnf R\u00e4ume als Notspital mit Betten f\u00fcr Verwundete ein. Die Damen des Frauenhilfsvereines k\u00fcmmerten sich um die Ausstattung mit Leint\u00fcchern und Bettzeug. Diese Betten darf man sich aber nicht allzu komfortabel vorstellen, denn die Soldaten schliefen darin auf einem Strohsack dessen Stroh nur selten gewechselt wurde. Bei Krankheitsverdacht wie Typhus wurde das Stroh verbrannt und der Raum desinfiziert. Nach Aufnahme des Betriebes wurde diese Pflegest\u00e4tte von Frau Anna Schachinger geleitet. Als Pflegerinnen arbeiteten Karoline L\u00f6cker, Irma Sch\u00e4ffler, Fr\u00e4ulein Witzany, Fr\u00e4ulein Bernauer, Fr\u00e4ulein Flehschurz und Fr\u00e4ulein Beltrame mit. Die \u00e4rztliche Betreuung \u00fcbernahm Dr. Tr\u00f6ster. Das Essen f\u00fcr die verwundeten Soldaten wurde in Kochkisten vom Gasthaus Hellmaier \u201eHiaslwirt\u201c angeliefert. 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